Nachdem ein 22 Jähriger ausländischer Herkunft am Bahnhof Bremgarten eine 14jährige gegen ihren Willen geküsst und angefasst hat, sprach das Bezirksgericht Bremgarten ihn schuldig (mehrfache sexuelle Handlung mit einem Kind und mehrfache sexuelle Nötigung). Gemäss Ausschaffungsinitiative hätte dieses Urteil zu einer Ausschaffung des Täters geführt. Er zog das Urteil jedoch weiter ans Obergericht (wer das wohl bezahlt hat?), welches ihm insoweit Recht gab, dass er nur bedingt schuldig gesprochen wurde und so einer Ausweisung entkommen konnte. Die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft war damit nicht zufrieden und legte (völlig zu Recht) Beschwerde beim Bundesgericht ein. Sie warf dem Obergericht vor, sich nicht genügend mit den Aussagen des Opfers befasst zu haben. Der Täter habe die Jugendliche gewürgt und ihr dadurch Schmerzen zugefügt. 10-20 Minuten habe das Opfer benötigt um sich befreien zu können.

Das Bundesgericht stützt nun das Urteil des Obergerichts:

Die junge Frau habe sich ohne grössere Schwierigkeiten aus den Umarmungen lösen und den Ort des Geschehens verlassen können. Ausserdem habe der Vorfall am frühen Abend in der Öffentlichkeit statt gefunden. Soweit das Opfer in seiner sexuellen Integrität tangiert wurde, fiel die Beeinträchtigung geringfügig aus! Die Küsse mit geschlossenem Mund und die Berührungen über den Kleidern seien nicht gefährdend für die ungestörte sexuelle Entwicklung des Mädchens!

Man muss sich dies mal auf der Zunge zergehen lassen! Was für ein Hohn für das junge Opfer!

Es ist also nicht so schlimm, wenn ein Fremder ein Kind küsst, es bedrängt, es unsittlich berührt? Was wird denn hier für ein Zeichen gesetzt? Ich bin, nicht zuletzt auch als Mutter, sprachlos und schockiert. 

Wir brauchen Gerichte, welche Täter nicht mit Samthandschuhen anfassen, welche sich nicht scheuen durchzugreifen und einen Gast auch mal nach Hause zu schicken. Fertig mit der Kuscheljustiz! Schützen wir die Opfer und stellen wir uns hinter sie und nicht hinter die Täter!

 

 

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