'Behandlungsnotstand in der Kinderpsychiatrie'

 

Der Aargau hat ein Problem - wir haben zu wenig Kapazität für die vielen Kinder, welche eine psychiatrische Behandlung benötigen. Es wird diskutiert, wie wir diesen Mangel beheben können, doch niemand fragt sich nach dem WARUM?

Was ist denn heute anders wie früher, als wir hier noch keinen Notstand hatten? Warum benötigen heute unsere Nachkommen so viel mehr psychiatrische Behandlungen? Warum gehören Heilpädagogen/innen sowie Sozialarbeiter/innen genauso automatisch in jedes Schulhaus wie Lehrer/innen?

Liegt es vielleicht daran, dass die 'neue Zeit' mit dem 'neuen und teuren Schulsystem' doch nicht ganz so toll? Lastet ein zu grosser Druck auf unserer Jugend weil die Anforderungen stetig steigen, sie schon mit 4 Jahren in ein Schema gepresst werden und funktionieren müssen? Und wenn ein Kind nicht so funktioniert, wie 'wir' es gerne hätten, wird es abgeklärt und benötigt nebst Ritalin auch noch eine psychiatrische Behandlung? War es vielleicht doch besser, als die Kinder noch zu Hause betreut wurden anstatt als Baby schon in Krippen gesteckt, nicht zuletzt auch weil die 'heutige Zeit' dies so fordert? 

Warum betreiben wir Symptombekämpfung anstatt das Problem an der Wurzel zu packen? 

Es braucht nicht mehr psychiatrische Plätze für Kinder, sondern es braucht mehr Zeit und Liebe zu Hause, weniger Hektik und mehr Verständnis für die individuellen Charakteren und Entwicklungsschritte des Kindes. Ein Kind Kind sein lassen, weniger Erwartungsdruck, das würde unserem Nachwuchs gut tun und gleichzeitig den Steuerzahler entlasten.

24.10.18

 

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